Buchvorstellung mit Kiko Argüello

Am Sonntag, 10. Juni, um 16.30 Uhr, stellte der emeritierte Erzbischof von Madrid, Kardinal Rouco Varela gemeinsam mit Francisco (Kiko) Argüello und Verleger P. Timotheus Bosch das Buch „Anotaciones 1988-2014“ von Kiko Argüello in der Katholischen Akademie Berlin vor. Vor ca. 300 Gästen sprach zunächst P. Timotheus Bosch vom EOS-Verlag, St. Ottilien, über dieses bereits zweite Buchprojekt mit dem spanischen Künstler und Initiator des Neokatechumenalen Weges. 2013 war im EOS-Verlag Agüellos, „Das Kerygma“ in seiner deutschen Übersetzung im EOS-Verlag erschienen, in dem Argüello die Anfänge des „Weges“ in den Baracken von Madrid in den 60-er Jahren beschreibt. Die "Anotaciones" sind dagegen Tagesbuchnotizen mit Gedanken, Reflexionen und Gebeten Argüellos aus den Jahren 1988-2014. Kardinal Rouco Varela, der sowohl Argüello als auch den Neokatechumenalen Weg seit den frühen Jahren in Madrid begleitet und gefördert hat, ging in seinen Ausführungen auf die Bedeutung und spirituelle Tiefe dieser meditativen Texte ein. Die deutsche Übersetzung der "Anotaciones" wurde von Josip Pintaric vorgenommen (im Bild mit Kiko Argüello). Der Philologe und Jurastudent aus München hatte die Übersetzung von Argüellos Werk von Januar bis September 2017 in Madrid und München angefertigt. Kiko Argüello, Anotaciones (1988-2014) bestellen: https://eos-verlag.de/de_DE/anotaciones/ Kiko Argüello, Das Kerygma – In den Baracken mit den Armen, bestellen: http://eos-verlag.de/de_DE/das-kerygma-in-den-baracken-mit-den-armen/  

Symphonie im Zeichen des christlich-jüdischen Dialogs

Am Sonntag, dem 10. Juni 2018, wurde die katechetische Symphonie "Das Leiden der Unschuldigen – Im Gedenken an die Shoah"  von Kiko Argüello in der Berliner Philharmonie aufgeführt. Mit hochrangigen Vertretern der katholischen Kirche, wie dem Kurienkardinal Paul Josef Cordes, dem emeritierten Erzbischof von Madrid, Antonio María Kardinal Rouco Varela, Berlins Erzbischof Heiner Koch, dem Bischof von Görlitz Wolfgang Ipolt, dem Weihbischof von Augsburg Bischof Florian Wörner und Prälat Mitja Leskovar von der Päpstlichen Nuntiatur sowie einer Vielzahl von Rabbinern und jüdischen Gläubigen aus ganz Deutschland, gedachten 2.300 Teilnehmer der Opfer des Holocaust. Die katechetische Symphonie des Künstlers und Gründers des Neokatechumenalen Weges, Kiko Argüello, versteht sich als "Geschenk an das jüdische Volk", als Hommage an die Opfer des Holocaust. Die Komposition entstand 2010, als Kiko Argüello seine existenziellen Erfahrungen mit ungerecht leidenden Menschen in den Baracken von Madrid zum Ausdruck bringen wollte. Das Werk wurde vom 200-köpfigen Chor und Symphonieorchester des Neokatechumenalen Weges unter der Leitung des tschechischen Dirigenten Tomáš Hanus, in Anwesenheit des Komponisten, aufgeführt. Nach den ersten Aufführungen in Israel und dem Vatikan (2011) – in Anwesenheit von Papst Benedikt XVI. –, New York, Chicago und Boston (2012) sowie in Auschwitz (2013) und Japan (2016), war es Kiko Argüello ein besonderes Anliegen gewesen, auch in Berlin, am Ausgangsort der Shoah, ein Zeichen der christlich-jüdischen Versöhnung zu setzen. Rabbiner Jehoschua Ahrens aus Darmstadt betonte bei seiner Laudatio: "Ich möchte Kiko danken für dieses ganz besondere Geschenk an uns!" In einem Telegramm an den Berliner Erzbischof Koch, verlesen von Prälat Mitja Leskovar, grüßte Papst Franziskus die Teilnehmer der Aufführung: "Nie darf die Erinnerung an die grauenvolle Gewalt, an das unsagbare Leid und die Vernichtung eines Volkes verstummen." Kurienkardinal Paul Josef Cordes sprach in seinen einführenden Worten von der Kraft der Musik, die, angesichts des ungerechten Leidens das "göttliche Geheimnis von Liebe und Tod" berühren könne. Die Darbietung, die sich als katechetisch-liturgische Feier verstand, wurde umrahmt von Lesungen aus der Hl. Schrift und gemeinsamen Gebeten. Erzbischof Heiner Koch fasste in seiner Homilie das Thema des Abends in Worte: "Wo ist Gott da? In den Leidenden, in der Shoah, da ist Gott da. Er ist der Mileidende, der Mit-Verzweifelte, der Mit-Sterbende, der mit in der Hölle ist." Anschließend sang der Leipziger Rabbiner Zsolt Balla vom Rednerpult das jüdische Totengebet "El Male Rahamim” im Gedenken an die Opfer des Holocaust. Ein Abend, der ein sichtbares Zeichen der Versöhnung zwischen Christen und Juden setzte und damit dem Wunsch der Kirche entsprach, der in der Erklärung Nostra Aetate des II. Vatikanischen Konzils zum Ausdruck kommt. Papst Franziskus hatte beim Besuch der Synagoge von Rom 2016 erklärt: "Von Feinden und Fremden sind wir zu Freunden und Brüdern geworden. (…) Die Christen müssen sich, um sich selbst verstehen zu können, Bezug nehmen zu ihren jüdischen Wurzeln." Die katechetische Symphonie "Das Leiden der Unschuldigen", deren Höhepunkt das gemeinsame Singen des "Shema Israel" mit allen Anwesenden war, war Ausdruck dieses Anliegens. Die Symphonie in voller Länge: https://www.youtube.com/watch?v=3D9-5nx1Q08&feature=player_embedded

Erzbischof Koch: „Ich danke Ihnen für den Weg, den wir miteinander gehen!“

Große Feier zum 40-jährigen Jubiläum des Neokatechumenalen Weges:

Mit rund 700 Teilnehmern feierte das Erzbistum Berlin am 9. Juni um 20.00 Uhr in der St. Hedwigs-Kathedrale das 40-jährige Bestehen des Neokatechumenalen Weges, eines spirituellen Aufbruchs innerhalb der Katholischen Kirche. Zusammen mit Erzbischof Dr. Heiner Koch zelebrierten der emeritierte Erzbischof von Madrid, Antonio María Kardinal Rouco Varela, Weihbischof Matthias Heinrich, Generalvikar Manfred Kollig, Mitglieder des Domkapitels und des Ordinariats sowie 40 Priester des Neokatechumenalen Weges in Berlin. Erzbischof Koch stellte in seiner Homilie die Frage nach einer zeitgemäßen Verkündigung des Evangeliums: „Wie knüpfen wir mit dieser Botschaft im Leben der Menschen von heute an?“, so Koch. „Berlinist ein schweres Pflaster für Missionare. Aber Gott ist hier! Das ist unsere Heilige Stadt! Das ist unser Jerusalem!“ Der Erzbischof sprach den Neokatechumenalen Gemeinschaften seinen Dank für seine missionarische Arbeit im Erzbistum aus: „Ich danke Ihnen für den Weg, den wir miteinander gehen.Gehen wir diesen Weg weiter. Ich danke Ihnen sehr!“ Zuletzt erinnerte Koch an die 40 Jahre des VolkesIsrael in der Wüste und machte Mut: „40 Jahre. Dann geht`s los!“ Der feierliche Gottesdienst wurde von den Berliner Gemeinschaften und dem Verantwortlichen-Team in Deutschland um die Italienerin Bruna Spandri gestaltet. Im Anschluss an die Feier luden die Veranstalter zu einem Stehempfang im Bernhard-Lichtenberg-Haus ein.
Der Neokatechumenale Weg
Der Neokatechumenale Weg zählt zu den geistlichen Aufbrüchen innerhalb der Katholischen Kirche und versteht sich als Weg der christlichen Initiation in der Pfarrei. Er entstand in den 1960er-Jahren in Spanien und bietet eine schrittweise Hinführung zum Verständnis der eigenen Taufe an (im Urchristentum „Katechumenat“). Der „Weg“ wurde von den Päpsten Paul VI. und Johannes Paul II. gefördert und mit der Approbation seiner Statuten im Jahr 2008 von Papst Benedikt XVI. kirchenrechtlich anerkannt. Gegenwärtig ist der Neokatechumenale Weg in 134 Nationen auf allen Kontinenten vertreten. Es gibt weltweit 21.300 Gemeinschaften, 120 diözesane Priesterseminare sowie mehrere missionarische Initiativen, wie z. B. 1.668 „Familien in Mission“ (missionarische Familien). Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Neokatechumenalen Weges am 5. Mai 2018 betonte Papst Franziskus vor rund 150.000 Mitgliedern: „Euer Charisma ist ein großes Geschenk Gottes für die Kirche unserer Zeit.“
Der Neokatechumenale Weg in Deutschland
Der Neokatechumenale Weg kam 1974 durch die Vermittlung des damaligen Professors für Dogmatik Joseph Ratzinger nach Deutschland. Der spätere Papst schrieb über seine ersten Begegnungen mit dem damals neuen geistlichen Aufbruch: „Diese jungen Menschen hatten entdeckt, dass nach der Taufe ein neues Katechumenat nötig sei, eineneue persönliche und gemeinschaftliche Vertiefung der Taufe auf einem gemeinsamen Weg. In meinem Nachdenken über die Taufe hatte ich seit langem festgestellt, dass dieses Sakrament in der Kirche gewissermaßen in Vergessenheit geraten war. Dabei ist es das Fundament unseres Christseins. (...) Deshalb freute ich mich, dass diese Erfahrung einen neuen Anstoß bekam. Denn genau das hatte der Neokatechumenale Weg verstanden: Auch wenn wir als Kinder getauft werden, müssen wir später in die Wirklichkeit der Taufe eintreten. Unser Leben lang gilt es, natürlich in verschiedenen Etappen, in diese Gemeinschaft mit Christus in seiner Kirche, in die wir aufgenommen wurden, einzutreten.“ (Kirchliche Bewegungen und geistliche Gemeinschaften, Verlag Neue Stadt 2007, S. 60f.)
Nach einem Treffen mit dem Initiator des Weges, dem Spanier Kiko Argüello, holte Ratzinger den Neokatechumenalen Weg nach Deutschland, indem er ihn zwei befreundeten Priestern der Erzdiözese München und Freising empfahl. Die ersten Gemeinschaften entstanden 1974 in München und 1975 im damals geteilten Berlin. 1988 kamen auf Wunsch des damaligen Berliner Erzbischofs Joachim Kardinal Meisner vier „Familien in Mission“ aus München und Wien nach Berlin-Britz. 1998 wurde das Diözesanseminar „Redemptoris Mater“ in Berlin-Biesdorf endgültig errichtet, aus dem bislang 36 Diözesanpriester hervorgegangen sind. Heute gibt es in Deutschland 91 Gemeinschaften mit etwa 2.300 Mitgliedern in 34 Pfarreien in 16 deutschen Diözesen. Zwei Seminare „Redemptoris Mater“ im Erzbistum Berlin und im Erzbistum Köln bilden Diözesanpriester für die Neuevangelisierung aus. 30 „Familien in Mission“ vorwiegend aus Italien, Spanien und Polen wohnen dauerhaft in Deutschland, um die Neuevangelisierung im Auftrag der jeweiligen Bischöfe zu unterstützen. 8 Gemeinschaften „Missio ad Gentes“, bestehend aus 39 Familien, acht Priestern, ledigen Männern und Frauen wurden bislang in den Diözesen Dresden-Meißen, Köln, Augsburg und Berlin errichtet.

Papst Franziskus: „Euer Charisma ist ein großes Geschenk Gottes für die Kirche unserer Zeit.“

150.000 Teilnehmer kamen in Tor Vergata, einem Vorort Roms zur Feier des 50-jährigen Jubiläums des Neokatechumenalen Weges am 5. Mai 2018 mit Papst Franziskus zusammen.
Aus der Ansprache von Papst Franziskus an die Mitglieder des Neokatechumenalen Weges am 5. Mai 2018: "Liebe Brüder und Schwestern! Guten Morgen!
Ich freue mich heute hier zu sein und gemeinsam mit euch Danke zu sagen. Dank an Gott und Dank an euch, vor allemal an jene, die eine lange Reise zurückgelegt haben, um heute hier zu sein. Danke für das Ja, dass ihr gesagt habt. Danke dafür, dass ihr den Ruf des Herrn, das Evangeliums zu leben und zu verbreiten gehört habt, und dank auch an alle, die vor fünfzig Jahre den Neokatechumenalen Weg begonnen habt. (...)

„Liebe Brüder und Schwestern! Euer Charisma ist ein großes Geschenk Gottes für die Kirche unserer Zeit.“
[caption id="attachment_192" align="alignnone" width="490"] Papst Franziskus mit Kiko Arguello[/caption]
„Geht!“ Mission bedeutet, hinausgehen. Aber im Leben ist die Versuchung groß, einfach zu Hause zu bleiben, keine Risiken einzugehen, sich mit dem zufrieden zu geben, was man an Situationen um sich herum hat. Es ist einfacher, zu Hause zu bleiben, von denen Umgeben, die wir lieben, aber das ist nicht der Weg Jesu. Er sagt: „Geht!“ Keine halben Sachen,nichts Reduziertes, keine Reisespesen, die uns zurückerstattet werden, sondern Er sagt allen Jüngern, allen seinen Jüngern: „Geht! Geht hinaus!“ „Geht hinaus!“, das ist ein starker Ruf, der in jedem Teil des christlichen Lebens ertönt. Eine klare Einladung, immer hinausgehende zu sein, Pilger in der Welt auf der Suche nach unseren Brüdern und Schwestern, die die Freude der Liebe Gottes noch nicht kennen. (...)

„Ihr habt in eurer DNA diese Berufung, das Evangelium im Familienleben nach dem Beispiel der Heiligen Familie zu verkünden: in Demut, Einfachheit und Lob. Tragt diese familiäre Atmosphäre an so viele Orte in der Welt, die wirr und dürr und ohne Liebe sind.“
„Geht!“ Das ist das Wort der Mission. Es sagtauch uns noch etwas anderes. Es steht nämlich im Plural. Der Herr sagt nicht: „Geh du und dann du!“, sondern er sagt: „Geht! Geht zusammen!“. Ein wirklicher Missionar ist jemand, der nicht alleine losgeht, sondern mit anderen zusammen. Zusammengehen ist eine Kunst, die man immer lernen muss. Dazu muss man aufmerksam sein, zum Beispiel anderen nicht den Schritt vorzugeben. Es geht eher darum, zu begleiten und auch mal zu warten. Weil man sich daran erinnert, dass der Weg der anderen nicht mit dem meinem identisch ist. Niemand hat im Leben genau denselben Schritt, wie ein anderer, und so ist es auch im Glauben und in der Mission. Man geht zusammen vorwärts, ohne sich zu isolieren, ohne vorauszulaufen, ohne den eigenen Gang anderen aufzudrängen. Gemeinsam, als Kirche, als Hirten, mit allen Brüdern und Schwestern zusammen. Auch ohne sich darüber zu beschweren, dass irgendjemand langsamer ist und vielleicht zurückbleibt. Wir sind Pilger, die gemeinsam mit Brüdern und Schwestern andere begleiten und das ist schön, das persönlich zu tun mit Sorgfalt und Respekt für den Weg eines jeden einzelnen und ohne das Wachstum des einzelnen irgendwie zu konditionieren, denn die Antwort an Gott, die wir geben wollen, kann nur in wirklicher Freiheit und Ehrlichkeit geschehen.

„Ich begleite euch dabei und ermutige euch: Geht voran!“

„Macht alle Völker zu meinen Jüngern!“. Wenn Jesus sagt „alle“, dann scheint er unterstreichen zu wollen, dass in seinen Herzen Platz ist für jedes Volk. Keiner ist ausgeschlossen, wie sich das auch bei den Kindern eines Vaters und einer Mutter verhält. Auch wenn sie viele sind – Groß und Klein –, jeder wird von ganzem Herzen geliebt, denn die Liebe wird nicht kleiner, wenn man sie verschenkt, sondern sie wächst und sie ist immer voller Hoffnung. Wie Eltern, die nicht als erstes alle Mängel bei ihren Kindern sehen, sondern die Kinder in einem Licht sehen, dass auch ihre Probleme und ihre Schwierigkeiten übersteigt, so halten es auch die Missionare mit den Völkern, die Gott liebt. Sie achten nicht als erstes auf die negativen Aspekte oder auf was man ändern müsste, sondern sie sehen mit dem Herzen, mit einem Blick, der wertschätzt, der respektiert, mit einem Vertrauen, das auch Geduld hat. Geht so in die Mission und glaubt dabei gleichzeitig zuhause zu sein, denn der Herr ist überall zuhause bei jedem Volk und sein Geist hat überall schon sein Wort ausgesät, selbst da, wo ihr noch nicht hingekommen seid. Und wenn ihr an unseren Vater denkt, der so sehr die Welt geliebt hat, dann seid verliebt in die Menschheit, Mitarbeiter der Freude aller. Liebt die Kulturen und Traditionen der Völker ohne vorgefertigte Modelle aufzuoktroyieren zu wollen. Geht nicht von Theorien und Schemata aus, sondern von konkreten Situationen. So will der Geist Gottes die Verkündigung in die verschiedenen Zeiten hineintragen und so wird die Kirche nach seinem Abbild wachsen und geeint in der Verschiedenheit der Völker, der Gaben und der Charismen.
Liebe Brüder und Schwestern! Euer Charisma ist ein großes Geschenk Gottes für die Kirche unserer Zeit. Danken wir dem Herrn für diese fünfzig Jahre. Ein Applaus für die fünfzig Jahre! Und wenn wir auf seine liebende Treue schauen, dann verlieren wir nie das Vertrauen. Er wird uns beschützen, Er wird uns gleichzeitig dazu drängen, hinauszugehen als seine geliebten Jünger zu allen Völkern mit demütiger Einfachheit. Ich begleite euch dabei und ermutige euch: Geht voran! Und bitte vergesst nicht für mich zu beten, denn ich bleibe ja hier." Download des Artikels in PDF-Format
https://www.youtube.com/watch?v=DNcF1x_jQvo    

Audienz des Internationalen Verantwortlichen-Teams bei Papst Franziskus

Am 19. April 2018 traf sich das Internationale Verantwortlichen-Team des Neokatechumenalen Weges mit Papst Franziskus: (v.l.) María Ascensión Romero, Kiko Argüello (mit einem Bild von Carmen Hernández) und Pater Mario Pezzi. Dabei ging es vor allem um die Vorbereitungen zum 50-jährigen Jubiläum am 5. Mai in Tor Vergata.

Was ist der Neokatechumenale Weg?

Der Neokatechumenale Weg ist ein nachkonziliarer pastoraler Aufbruch innerhalb der katholischen Kirche, der mit der Approbation der Statuten im Jahr 2008 durch Papst Benedikt XVI. von der Katholischen Kirche offiziell anerkannt wurde. Nach dem Vorbild des urchristlichen Tauf-Katechumenats bietet der Neokatechumenale Weg eine stufenweise Hinführung zur existenziellen Dimension des Glaubens für bereits getaufte Christen genauso wie der Kirche Fernstehende oder Ungetauften an. Die Neokatechumenalen Gemeinschaften sind heute mit ca. 1,5 Mio. Mitgliedern in allen Ländern der Welt vertreten und unterhalten mehr als 100 Priesterseminare. Darüber hinaus gibt es zahlreiche missionarische Initiativen. Neocatechumenale Iter - Statuta Die Statuten des Neokatechumenalen Weges Gebundene Ausgabe – 1. Januar 2009 Bestellen Sie die Statuten hier.