Der Neokatechumenale Weg

Der Neokatechumenale Weg ist nachkonziliarer pastoraler Aufbruch innerhalb der katholischen Kirche, ein „Itinerarium christlicher Formation“, der mit der Approbation der Statuten im Jahr 2008 durch Papst Benedikt XVI. von der Katholischen Kirche offiziell anerkannt wurde. Nach dem Vorbild des urchristlichen Tauf-Katechumenats bietet der Neokatechumenale Weg eine stufenweise Hinführung zur existenziellen Dimension des Glaubens für bereits getaufte Christen genauso wie der Kirche Fernstehende oder Ungetauften an. Die Neokatechumenalen Gemeinschaften sind heute mit ca. 1,5 Mio. Mitgliedern in allen Ländern der Welt vertreten und unterhalten mehr als 100 Priesterseminare. Darüber hinaus gibt es zahlreiche missionarische Initiativen.

Audienz bei Papst Franziskus am 19. April 2018: María Ascensión Romero, Kiko Argüello (mit einem Bild von Carmen Hernández) und Pater Mario Pezzi.

Symphonie „Das Leiden der Unschuldigen – Im Gedenken an die Shoah“

am 10. Juni 2018 in der Berliner Philharmonie

Am 10. Juni um 20:00 Uhr wird in der Berliner Philharmonie die Symphonie „Das Leiden der Unschuldigen – Im Gedenken an die Shoah“ vor Vertretern von Kirche, Gesellschaft und Judentum aufgeführt. Die musikalische Hommage an die Opfer des Holocaust, die „Huldigung und Gebet“ sein will, wird durch Chor und Orchester des Neokatechumenalen Weges vorgetragen. In Berlin, dem Ausgangsort der Shoah, möchte der Komponist Kiko Argüello auf diese Weise einen Beitrag zur christlich-jüdischen Versöhnung leisten.

Die bisherigen Aufführungen u. a. im Vatikan vor Papst Benedikt XVI., in Jerusalem, Bethlehem, New York sowie im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau haben eine große Resonanz unter jüdischen Vertretern hervorgerufen. Der Rabbiner David Rosen, Direktor für interreligiöse Angelegen-heiten des American Jewish Committee und Ehrenpräsident des International Council of Christians and Jews, bezeichnet das Werk als „Revolution in der Beziehung zwischen Christen und dem Volk Israels“.

Komponist der Symphonie ist der spanische Künstler Kiko Argüello, der auch der Gründer des Neoka-techumenalen Weges, eines nachkonziliaren pastoralen Aufbruchs innerhalb der katholischen Kirche ist. Der Neokatechumenale Weg hat weltweit ca. 1,5 Mio. Mitglieder und ist in Berlin in acht Pfarreien sowie durch ein eigenes Priesterseminar präsent. Der Berliner Erzbischof Dr. Heiner Koch unterstützt die Aufführung der Symphonie, die gerade in Berlin „einen Beitrag zur Versöhnung, ja zu gegenseitiger Liebe und Verständnis“ leisten kann, so Koch.

Eingeladen sind vor allem Rabbiner und jüdische Gläubige sowie Vertreter der katholischen Kirche, aber auch Mitglieder anderer Konfessionen und Religionsgemeinschaften sowie Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Politik und Kultur. Darüber hinaus steht die Aufführung, die nicht gewinnorientiert ist, der interessierten Öffentlichkeit offen. Karten werden kostenlos ausgegeben.

Link zur Webseite: www.dasleidenderunschuldigen.de

Buchvorstellung mit Kiko Argüello

Sonntag, 10. Juni 2018, 16.30 Uhr, Katholische Akademie Berlin

Der spanische Künstler und Initiator des Neokatechumenalen Weges, Francisco (Kiko) Argüello, stellt sein zweites Buch „Anotaciones“ mit Gedanken, Reflexionen und Gebeten aus den Jahren 1988-2014 vor. Neben dem Autor spricht auch der emeritierte Erzbischof von Madrid, Kardinal Rouco Varela, der die Entstehung des Neokatechumenalen Weges in seiner Erzdiözese erlebt und begleitet hat.

Kontakt: Matteo Carpanese, buchvorstellung.kiko.berlin@gmail.com

 

Kiko Argüello, Anotaciones (1988-2014) bestellen:

https://eos-verlag.de/de_DE/anotaciones/

 

Kiko Argüello, Das Kerygma – In den Baracken mit den Armen, bestellen:

http://eos-verlag.de/de_DE/das-kerygma-in-den-baracken-mit-den-armen/

 

Dank-Eucharistie „40 Jahre Neokatechumenaler Weg in Berlin“

Samstag, 9. Juni 2018, 20.00 Uhr, St.-Hedwigs-Kathedrale

Mit einem Pontifikalamt in St. Hedwig feiern die Neokatechumenalen Gemeinschaften von Berlin gemeinsam mit der Erzdiözese das 40-jährige Jubiläum des „Weges“ in Berlin. Zur Dank-Eucharistie unter dem Vorsitz des Berliner Erzbischofs Dr. Heiner Koch sind alle Gläubigen herzlich eingeladen.