Kiko Argüello an Corona erkrankt

Das Internationale Verantwortlichenteam des Neokatechumenalen Weges teilte am 1. April 2021 in einem Rundschreiben mit, dass der Initiator des Neokatechumenalen Weges, Kiko Argüello (82), “positiv auf das Coronavirus getestet wurde. In den letzten Tagen hatte er kein Fieber und auch seine Sauerstoffversorgung war gut. Aber gestern Morgen wachte er mit 38,2 Grad Fieber und einer beginnenden Lungenentzündung auf. Die Ärzte, die ihn betreuen, haben uns geraten, ihn in ein Krankenhaus zu bringen, wo er besser betreut und behandelt werden kann.” P. Mario Pezzi und Maria Ascensión baten die Mitglieder des Neokatechumenalen Weges “in diesen heiligen Tagen des österlichen Triduums” auf die Fürsprache der 2016 verstorbenen Mit-Initiatorin, Carmen Hernández, “für ihn zu beten, damit er diesen kritischen Moment überwindet und zurückkehrt, um mit uns das Osterfest feiern zu können”.

Der Neokatechumenale Weg ist eine pastorale Initiative innerhalb der Pfarrei zur Wiederentdeckung der Taufe. Er entstand in den 1960er-Jahren in den Baracken von Madrid. Nach dem Vorbild des urchristlichen Tauf-Katechumenats bietet der Neokatechumenale Weg eine stufenweise Hinführung zur existenziellen Dimension des Glaubens für bereits getaufte Christen genauso wie der Kirche Fernstehende oder Ungetaufte an. Der Neokatechumenale Weg wurde 1990 von Papst Johannes Paul II. offiziell anerkannt und 2008 durch Papst Benedikt XVI. als „Weg der christlichen Initiation“ durch Statuten kirchenrechtlich bestätigt. Derzeit gibt es weltweit etwa 21.300 Neokatechumenale Gemeinschaften und 120 Priesterseminare “Redemptoris Mater”. In Deutschland sind es ca. 90 Gemeinschaften mit den beiden Priesterseminaren “Redemptoris Mater” in Berlin und Köln. (SW)

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