Sommer-Wallfahrt 2019 nach Madrid

350 Jugendliche des Neokatechumenalen Weges aus ganz Deutschland machten sich am 29. Juli auf nach Spanien zu einer fünftägigen Pilgerfahrt. Die Wallfahrt führte zu den Wirkungsstätten bekannter Heiliger, aber auch zu Orten der Anfänge des Neokatechumenalen Weges in Madrid und Ólvega. Weitere Stationen waren die Städte Segovia und Saragossa.

Bild: © neokatechumenalerweg.de

Die Wallfahrt begann mit einer Liturgie der Versöhnung in der Kirche Santa Catalina Laboure in Madrid und dem Besuch des Neokatechumenalen Zentrums Madrid, welches zugleich das Elternhaus von Kiko Argüello, dem Initiator des Weges, ist. Danach begaben sich die Jugendlichen auf die Spuren von Carmen Hernandez, der Mitgründerin des Weges, in das Konzeptionistinnenklosters La Concepción in Ágreda und Carmens Geburtsort Ólvega.

Bild: © neokatechumenalerweg.de

Ein besonderer Wallfahrtstag war Mittwoch. Der Tag begann mit dem Besuch der Basilika El Pilar in Saragossa. Geistliche Höhepunkte waren die Besichtigung der Basilika El Pilar in Saragossa und der Besuch der Märtyrer von Barbastro, einer Stadt in Nordspanien. Im Jahr 1936 wurden hier während der spanischen Revolution mehr als 50 Seminaristen erschossen. Beeindruckend war die Liebe der Seminaristen zu Gott, die über den Tod hinausging. Ihrem Martyrium entgegen gehend riefen sie: „Viva Christo Rey – Es lebe Christus, der König!“ und schrieben „Denen, die unsere Mörder sein werden, senden wir unsere Verzeihung.“. Den Abschluss dieses bewegten Tages bildete eine Eucharistiefeier am Ort des Martyriums außerhalb von Barbastro.

Bild: © neokatechumenalerweg.de

Am Donnerstag, dem vorletzten Wallfahrtstag begaben sich die Jugendlichen auf die Fahrt nach Segovia. Bei sommerlichen Temperaturen hörten die jungen Wallfahrer eine Katechese über die Theologie des Leibes von Papst Johannes Paul II. Am Nachmittag folgte der Besuch des Grabes von Johannes vom Kreuz, dem spanischen Mystiker und Kirchenlehrer. Den Tagesabschluss bildete die Eucharistiefeier in der Klosterkirche Santa Maria del Parral.

Bild: © neokatechumenalerweg.de

Der letzte Tag der Wallfahrt begann mit der Laudes und dem Besuch des Priesterseminars Redemptoris Mater Madrid sowie des Grabes von Carmen, welches sich auf dem Gelände des Priesterseminars befindet. Am Nachmittag folgte der Besuch in El Escorial und der zweite Teil der Katechese über die Theologie des Leibes. Den Abschluss der Wallfahrt bildete eine Eucharistie in Santa Catalina Laboure in Madrid, dort wo die Wallfahrt angefangen hatte.

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