25.000 Jugendliche des Neokatechumenalen Weges auf dem Weltjugendtag in Panama

Der Neokatechumenale Weg wird auf dem WJT in Panama mit ca. 25.000 Jugendlichen aus aller Welt vertreten sein. Wie üblich findet im Anschluss an das Fest mit dem Papst, am darauffolgenden Montag (28.1.) ein eigenes „Berufungstreffen“ der neokatechumenalen Jugendlichen statt.
 
Auf ihren Reise nach Panama pilgern die jungen Menschen durch verschiedene Länder Zentralamerikas und die Städte Panamas und führen Volksmissionen auf den Straßen durch, bei denen sie das Evangelium verkünden und ihre persönliche Erfahrung der Begegnung mit Jesus Christus geben.

 
Die meisten der jungen Teilnehmer des Weges kommen aus Amerika und allein ca. 8.000 aus Zentralamerika. In Ländern mit einer hoher Gewalt- und Kriminalitätsrate hilft das Leben in den kleinen Gemeinschaften des Neokatechumenalen Weges vielen Menschen dabei, ein authentisches christliches Leben zu führen. Diese Erfahrungen der Vergebung und Erlösung und der Wunsch diese zu teilen führt die jungen Menschen in diesen Tagen nach Panama.

Etwa 1.500 Jugendliche kommen aus Europa; 300 aus Italien, 760 aus Spanien, 120 aus Portugal, 40 aus Frankreich und 250 aus Polen. Aus Deutschland nehmen ca. 80 junge Leute aus neokatechumenalen Gemeinschaften am Weltjugendtag teil.

Wie üblich wird es auch nach diesem Weltjugendtag ein so genanntes Berufungstreffen mit dem internationalen Verantwortlichenteam, bestehend aus Kiko Argüello, Ascensión Romero und P. Mario Pezzi, geben. Neben den ca. 25.000 Jugendlichen werden an diesem Treffen einige hundert Katechisten des Weges sowie Priestern und Familien in Mission teilnehmen. Auch fünf Kardinäle und 19 Bischöfe haben ihre Teilnahme zugesagt.


Das Treffen wird am Montag, dem 28. Januar, im Rommel Fernández-Stadion stattfinden, in dem auch Papst Franziskus am Tag vor seiner Rückkehr nach Rom mit den Freiwilligen des WJT zusammenkommen wird. Das Berufungstreffen will den Jugendlichen dabei helfen, den Ruf Gottes im eigenen Leben zu hören, sei es zum Presbyterat, dem geweihten Leben, zur Ehe oder zur Familie, die bereit ist, in die Mission zu gehen.
 
In Panama gibt es 130 Gemeinschaften des Neokatechumenalen Weges in 8 Diözesen.

Porto San Giorgio ernennet Kiko Argüello zum Ehrenbürger

Am 19. Januar 2019 wurde Kiko Argüello, Initiator und internationaler Verantwortlicher des Neokatechumenalen Weges, zum Ehrenbürger der italienischen Gemeinde Porto San Giorgio in den Marken ernannt.

Der Bürgermeister der Stadt und andere Mitglieder des Stadtrats überreichten Argüello die Urkunde (Foto) im Internationalen Neokatechumenalen Zentrum in Porto San Giorgio, wo ein Treffen mit mehr als 1.200 Katechisten, Priestern und Familien aus aller Welt stattfand.

Bürgermeister Giuseppe Catalini unterstrich den Beitrag des Initiators und internationalen Verantwortlichen des Weges für die Stadt. Argüello habe „Porto San Giorgio geadelt“, so der Bürgermeister. Außerdem wies er darauf hin, dass der Stadtrat am Freitagabend einstimmig für diese Anerkennung gestimmt habe. Catalini erinnerte auch an den Besuch von Papst Johannes Paul II. am 30. Dezember 1988 im Neokatechumenalen Zentrum der Stadt, bei dem er im Rahmen einer gemeinsamen Feier 72 Familien des Neokatechumenalen Weges als Missionare in alle Welt aussandte.

Argüello honorierte die Ehrung mit den ihm eigenen Worten: „Ich bin ein Sünder. Ich muss tun, was der Herr mir sagt. Akzeptiere Ehrungen, akzeptiere Verfolgungen, Leiden und schöne Momente wie diese. All dies tut der Herr, der unser Leben führt."

Kiko Argüello dankt Papst Franziskus für die Glückwünsche zu seinen 80. Geburtstag

Der Initiator und Verantwortliche des Neokatechumenalen Weges, Kiko Argüello, bedankt sich bei Papst Franziskus für die Worte, die ihm dieser gestern am Ende der Frühmesse im Haus Santa Marta im Vatikan anlässlich seines 80. Geburtstags am heutigen 9. Januar gewidmet hat. Wie Vatikan News gestern berichtete, richtete der Papst am Ende der Messe einen Gruß an Kiko Argüello und dankte ihm für "den apostolischen Eifer, mit dem er in der Kirche arbeitet". Das Internationale Verantwortlichenteam für den Neokatechumenalen Weg, bestehend aus Kiko Argüello, Ascensión Romero und P. Mario Pezzi (Foto) möchte diese Gelegenheit nutzen, um Papst Franziskus seine Zuneigung und Verbundenheit sowie das Gebet für sein Petrusamt zusichern. Der Neokatechumenale Weg ist eine pastorale Initiative innerhalb der Pfarrei, die 1990 von Papst Johannes Paul II. offiziell anerkannt und 2008 durch Papst Benedikt XVI. als „Weg der christlichen Initiation“ durch Statuten kirchenrechtlich bestätigt wurde. Derzeit ist der Neokatechumenale Weg weltweit in 134 Ländern mit ca. 21.300 Gemeinschaften in ca. 6.270 Pfarreien vertreten. Darüber hinaus gibt es 122 diözesane Priesterseminare und 1.668 missionarische Familien („Familien in Mission“). In Deutschland gibt es über 91 Gemeinschaften, z. B. in München, Köln und Berlin.