Neokatechumenales Treffen der Länder der ehemaligen Sowjetunion am 11. Mai in Kiew

Ein Jahr nach dem Treffen des Neokatechumenalen Weges mit Papst Franziskus anlässlich des 50. Jahrestags des Beginns des Weges in Rom, lädt die Hauptstadt der Ukraine zu einem erneuten Treffen mit Beteiligung der Ländern der ehemalige Sowjetunion und Polen ein. Das „Berufungstreffen“, zu dem mehr als 4.200 Menschen aus Moldawien, Georgien, Kasachstan, Estland, Russland, Lettland, Belarus, Litauen, Polen und der Ukraine erwartet werden, findet am Samstag, dem 11. Mai, im „Palaz Ukraine“ statt und wird vom Internationalen Verantwortlichenteam des Weges, bestehend aus Kiko Arguello, María Ascension Romero und P. Mario Pezzi (Foto) geleitet.

Bei der Zusammenkunft wird Argüello nach der Vorstellung der Teilnehmer das Kerygma verkünden, die Gute Nachricht von Tod und der Auferstehung Jesu Christi. Wie gewohnt wird er die Teilnehmer im Anschluss einladen, die eigene Berufung, z. B. zum Priestertum, dem kontemplativen Leben oder als „Familie in Mission“ zu entdecken.

Den Vorsitz der liturgischen Feier wird Msgr. Vitaliy Kryvytskyi, Bischof von Kiew-Zhytomyr, in Begleitung von sieben weiteren ukrainischen Bischöfen, innehaben. Von diesen gehören zwei der griechisch-katholischen Kirche an. Der erste Sekretär der Apostolischen Nuntiatur des Landes wird ebenfalls teilnehmen, ebenso wie ca. 130 Priester, darunter einige aus der griechisch-katholischen Kirche. Außerdem werden Vertreter weitere orthodoxer und protestantischer Kirchen anwesend sein sowie einige ukrainische Minister und der spanische Botschafter des Landes. Geplant ist außerdem die Teilnahme der Priesterseminare Redemptoris Mater in Kiew, Winnyzia, Uzhgorod, Warschau, Talin und Riga sowie zwei weiterer ukrainischer Diözesanseminare.

Angesichts der Schrecken des Kommunismus in den Zeiten der Sowjetunion wird dieses Treffen ein Grund sein, in dieser Stadt – der "Wiege der christlichen Kultur des gesamten europäischen Ostens", wie Johannes Paul II. 2001 sagte – für die vielen Märtyrer zu danken, die ihr Leben für die Menschen und das Evangelium gegeben haben.

Bei der Jubiläumsfeier am 5. Mai 2018 in Tor Vergata, Rom, hatte Papst Franziskus betont, dass der Neokatechumenale Weg "ein Geschenk Gottes für die Kirche unserer Zeit ist" und die Mitglieder der Gemeinschaften eingeladen, sich auch weiterhin mit Eifer für die Evangelisierung einzusetzen.

In die Ukraine kam der Neokatechumenale Weg im Jahr 1984 durch die Missionsarbeit von P. Mario Pezzi und P. Janez Bokavsek. Aus diesem kleinen Keim der kerygmatischen Verkündigung während des Kommunismus entstanden bis heute ca. 80 Gemeinschaften mit ca. 3.000 Mitgliedern, die in jeder der katholischen Diözesen und in einigen griechisch-katholischen Diözesen der Ukraine vertreten sind.

Neben den Gemeinschaften in den Pfarreien gibt es in der Ukraine acht Gemeinschaften „Missio ad gentes“ und mehrere Familien und Laien in der Mission sowie drei internationale Priesterseminare Redemptoris Mater, aus denen bereits 12 Priester geweiht wurden.

Neokatechumenat startet erneut Evangelisation auf öffentlichen Plätzen

Ab dem kommenden Sonntag werden wieder rund 10.000 Plätze weltweit Schauplatz der „Großen Mission“ sein, die der Neokatechumenale Weg bereits zum siebten Mal in Folge in der Osterzeit durchführen wird. Die Mitglieder der kirchlichen Gruppierung folgen damit den Worten von Papst Franziskus, der, zuletzt am Ostersonntag, daran erinnerte, dass Christen aufgerufen sind, „Herolde und Zeugen des auferstandenen Christus zu werden".

Zu den Missionsveranstaltungen, die an jedem Sonntag der Osterzeit stattfinden, versammeln sich die neokatechumenalen Gemeinschaften auf Plätzen ihrer Stadt, um mit Lobpreis und Katechesen die österliche Freude bis „an die Ränder der Gesellschaft“ (Papst Franziskus) zu tragen. Jedes der insgesamt fünf Treffen steht unter einer Leitfrage, wie „Wer ist Gott für dich?“, „Was ist der Sinn des Lebens?“ oder „Was ist die Kirche?“. Neben der Katechese werden die Psalmen der Liturgie des Tages gesungen und Gesprächsmöglichkeiten angeboten.

Die österlichen Evangelisierungsinitiativen des Neokatechumenalen Weges haben in den vergangenen Jahren immer wieder zu tiefen Begegnungen mit Passanten sowie zu positiven Veränderungen im Leben vieler Menschen geführt.

In seinem jüngsten apostolischen Schreiben an die Jugendlichen „Christus vivit“ betont Papst Franziskus die große Bedeutung der kerygmatischen Verkündigung: „Es gibt nichts Solideres, nichts Tieferes, nichts Sichereres, nichts Dichteres und nichts Weiseres als diese Verkündigung.“ Konkretisierend fährt der Papst fort: „Und er lädt uns ein, ohne Angst mit der missionarischen Verkündigung überall hinzugehen, egal, wo wir uns befinden und mit wem wir zusammen sind: im Wohnviertel, beim Studium, beim Sport, wenn wir mit Freunden ausgehen, bei ehrenamtlichen Tätigkeiten oder bei der Arbeit, immer ist es gut und angebracht, die Freude des Evangeliums zu teilen.“ In Deutschland findet die „Große Mission“ u.a. in München, Regensburg, Nürnberg, Augsburg, Köln, Düsseldorf, Hamburg, Berlin, Chemnitz und Leipzig statt.

Über 500 Teilnehmer beim Requiem für Pfarrvikar Exiquio Estrada in Berlin

Am 23. März feierte Erzbischof Heiner Koch gemeinsam mit über fünfhundert Gläubigen das Requiem für den am 16. März verstorbenen Berliner Diözesanpriester und Pfarrvikar Exiquio Estrada in der St.-Johannes-Basilika in Berlin. Erzbischof Koch würdigte Estrada in seinem Nachruf mit den Worten: "Sein priesterlicher Dienst stand für ihn immer an erster Stelle."

Estrada gehörte der 1. Neokatechumenale Gemeinschaft der Pfarrei Bruder Klaus in Berlin an. Hier der Nachruf der Gemeinschaftsmitglieder im Wortlaut:

Mitten aus seinem Priesterlichen Dienst hat Gott Pfarrvikar Exiquio Estrada aus unserer ersten Neokatechumenalen Gemeinschaft abberufen: er starb noch in der Nacht vom 16. März mit 53 Jahren an einem Herzinfarkt, nachdem er eine Gruppe von Firmlingen aus Spanien vom Flughafen zum Hotel geleitet hatte. Am 23.03 feierte unser Erzbischof Heiner Koch mit über fünfhundert Gläubigen sein Requiem.

Als ausgebildeter Schauspieler und Geschäftsführer einer Firma für Tierpharmazie wohnte er in seiner Heimatstadt Guadalajara in Mexiko, bevor er vor 27 Jahren in das diözesane Priesterseminar nach Berlin und damit auch in unsere 1. Neokatechumenalen Gemeinschaft von Bruder Klaus kam. Er hatte den Neokatechumenalen Weg vor dem Abitur in der Pfarrei S. Miguel seiner Heimatstadt begonnen. Während eines Jugendtreffens in Mexikostadt 1992 vernahm er den Ruf Gottes zum missionarischen Priestertum und erklärte seine Bereitschaft, in das Berliner Seminar „Redemptoris Mater“ einzutreten. Seinen Einzug ins Seminar erleichterte Gott durch einen legendären Sommer mit südamerikanischen Temperaturen und Sonnenschein von früh bis spät. 2003 wurde er von Kardinal Sterzinsky zum Priester geweiht.

Leidenschaftlich, authentisch und behutsam, brüderlich zu allen und geschätzt als Beichtvater; er war die Lebensfreude und Glaubensfreude pur, ein Mensch, der oft und gerne lauthals lachte und mit Inbrunst sang, der ein glücklicher Priester war. Direkt, offen in der Auseinandersetzung, auch mal hitzig, aber immer bereit, sich zu versöhnen, so haben wir ihn in der Gemeinschaft erlebt. Er interessierte sich für jeden Einzelnen. Besonders die Älteren mit ihren Sorgen lagen ihm am Herzen.

Sein Tod kam nicht aus heiterem Himmel. Vorgewarnt durch zwei vorausgegangene Herzinfarkte, mit 13 Stands im Herzen und Franklin Zea als Kaplan an seiner Seite blieb er, sein Schicksal in die Hände Gottes legend, als Pfarrvikar im Dienst an der spanischen Mission. Es war nicht seine Art, den unvermeidlichen nächsten Herzinfarkt tatenlos im Fernsehsessel zu erwarten. „Ich bin nicht Priester geworden, um mich auszuruhen!“ sagte er oft und hat sich im Eifer, Jesus Christus den Menschen zu bringen, verzehrt. Mehrmals war es ihm gegeben, in äußerst tragischen Schicksalsschlägen ein Wort des Glaubens zu verkünden, und so Menschen einen Neuanfang mit Gott zu schenken. Rührend kümmerte er sich auch um die kleinen Belange der Einwanderer in der spanischen Mission. Kreatives Chaos umgab ihn derweilen, aber in Demut konnte er auch mit seinen Schwächen umgehen. Seine Devise hieß: „Demut heißt, mich annehmen, so wie Gott mich gemacht hat und entdecken, dass er für die Verwirklichung seiner Pläne in der Welt gerade so einen Menschen braucht wie mich.“

Wir waren 27 Jahre lang mit ihm in einer Gemeinschaft. Wir werden unseren herzensguten, lustigen, authentischen, großzügigen und barmherzigen Bruder sehr vermissen.

Christus ist auferstanden. Bis demnächst im Himmel!

Einladung zum Tag der offenen Tür am 5.5. im Priesterseminar Redemptoris Mater Köln

Am Sonntag, dem 5. Mai 2019, lädt das internationale katholische Priesterseminar Redemptoris Mater Köln ab 13 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Das Seminar befindet sich in Bonn-Endenich, Kapellenstr. 44.

An diesem Tag bietet eines der Priesterausbildungshäuser der Erzdiözese Köln die Gelegenheit, Ausbildung und Lebensstil der angehenden Priester näher kennenzulernen. Bei Begegnung und Austausch werden die Besucher nicht nur die Lebendigkeit des Hauses mit seiner langjährigen Geschichte, sondern auch die Lebenswege und Motivation der jungen Leute kennen lernen, die sie zu diesem Ausbildungsweg gebracht haben.

„Die Freude und Dankbarkeit, die wir seit fast 20 Jahren hier erfahren dürfen, möchten wir auch mit unseren Gästen teilen“, so der Leiter des Seminars, Regens Salvador Pane. Dafür werden junge Priester von ihrer Arbeit in den Kölner Pfarreien erzählen und mit einem Grillfest im Seminargarten wird auch für das leibliche Wohl gesorgt. Das Abendgebet um 19 Uhr beschließt den Tag der Begegnung.

Weiterführende Informationen gibt es unter www.redemptorismater.de.

Neokatechumenales Treffen nach WJT in Panama

Die Jugendlichen des Neokatechumenalen Weges, die am Weltjugendtag mit Papst Franziskus in Panama teilgenommen hatten, trafen sich vor ihrer Heimreise am Montag, 28. Januar, zum traditionellen „Berufungstreffen“. Insgesamt rund 25.000 junge Menschen aus aller Welt versammelten sich um 15 Uhr im Rommel-Fernández-Stadion, wo Papst Franziskus am Vortrag die freiwilligen Helfer des WJT getroffen hatte.

Das Treffen in Form einer Wortliturgie fand unter dem Vorsitz des Erzbischofs von Boston, Kardinal Sean O'Malley, statt. Anwesend waren außerdem der Erzbischof von Panama City, Msgr. José Domingo Ulloa sowie Kardinal José Luis Lacunza, Bischof der Diözese David in Panama, der spanische Erzbischof von Valladolid und Präsident der Bischofskonferenz, Kardinal Ricardo Blázquez Pérez und der Weihbischof von Getafe, Msgr. José Rico Pavés. Aus Brasilien nahmen der Erzbischof von Brasilia, Kardinal Sergio Da Rocha und Odilo Pedro Scherer, Erzbischof von São Paulo teil. Neben weiteren Bischöfen aus aller Welt war auch der Nuntius in Panama, Msgr. Miroslaw Adamczyk, anwesend. Geleitet wurde das Treffen vom Internationalen Verantwortlichenteam des Neokatechumenalen Weges, bestehend aus Kiko Argüello, P. Mario Pezzi und Ascensión Romero.

Der Erzbischof von Panama City, Msgr. José Domingo Ulloa, dankte für den Weltjugendtag in seinem Land und grüßte die Jugendlichen mit den Worten: „Ich werde nie müde zu wiederholen, dass die Transformation dieser Welt, der Kirche, nur von Euch, den jungen Menschen, kommen kann.“

Kiko Argüello betonte in seine kerygmatischen Katechese die Bedeutung der Evanglisation: „Dein Leben wird sich in ein Abenteuer verwandeln: das Abenteuer, Jesus Christus zu helfen, diese Generation zu retten. Gott wollte die Welt durch die Torheit der Verkündigung (griechisch „Kerygma“) retten (vgl. 1 Kor 1,21). Wir müssen das Ohr dieser Generation öffnen. Denn jedes Mal, wenn das Kerygma gehört wird, verwirklicht sich unsere Erlösung. Die Rettung kommt durch das Zuhören. Deshalb sagt die Kirche, dass der ‚Glaube vom Hören‘ kommt (vgl. Röm 10,17). Ohne Glauben wird niemand gerettet.“, so Kiko.

Die Berufung der Christen bestehe darin, „ihr Leben für den Feind anbieten", fügte Kiko hinzu. „Christen reservieren nichts für sich. Sie leben im anderen, sind eins mit ihm. Die Welt wartet darauf, dass Liebe erscheint.“ „Wollt ihr Jesus Christus helfen, die Menschen zu verändern und mit ihm eins zu machen?", fragte Kiko die Versammlung. "Christus möchte uns alle vor dem Tod retten und möchte, dass wir an seinem Sieg teilnehmen, weil Christus auferstanden ist.“

P. Mario Pezzi wies in seiner Ansprache darauf hin, dass viele Menschen zwar getauft seien, jedoch der „Keim des ewigen Lebens“ in ihnen abgestorben sei. In diesem Zusammenhang betonte er die Wichtigkeit eines Katechumenats zur (Wieder-)Entdeckung der Taufe und erinnerte an die Worte des Hl. Paul VI. an die Neokatechumenalen Gemeinschaften:

„Ihr tut, was die Urkirche vor der Taufe tat. Ihr tut es nur nachher. Vorher oder nachher ist nicht entscheidend - es ist einfach wichtig, so etwas zu tun. Eine christliche Initiation ist notwendig. Durch Kiko und Carmen und Eure Katechisten hat der Herr Euch einen schrittweisen Weg gegeben, auf dem Ihr den Keim der Taufe wachsen lassen könnt, der durch den Heiligen Geist unvorstellbare Kräfte hat, bis Ihr einen erwachsenen Glauben erreicht.“ (Ansprache Paul VI. am 8.5.1974)

Über die Existenz als Priester sagte P. Mario Pezzi: „Was gibt es Schöneres, als an der Sendung Christi teilzunehmen! An ihrer Macht teilzunehmen, den Toten Leben zu geben, denen, die das Gewicht ihrer Sünden spüren, die Vergebung zu gewähren, die Eucharistie zu feiern, die uns ständig vom Tod in das Leben überführt. - Wenn jemand den Ruf Gottes zum Priestertum, zum geweihten Leben oder zur Evangelisierung spürt, ist es eine Gabe, die der Herr Euch gibt. Fürchte dich nicht!“

Bei den darauf folgenden traditionellen Rufen zum Priestertum, dem geweihten Leben und zu Diensten in der Evangelisation standen bei diesem Treffen etwa 700 Jungen für das Priestertum, 650 Mädchen für das geweihte Leben und 600 Familien für die Mission auf und wurden von den anwesenden Bischöfen gesegnet.

Kardinal O'Malley beendete das Treffen mit Worten des Dankes: Kiko sei ein „spiritueller Panamakanal“. Durch seine Bekehrung habe Kiko die Bekehrung vieler Menschen ermöglicht „und wir sind sehr dankbar für seine Berufung und für den Neokatechumenalen Weg, der eine besondere Gnade für die Kirche darstellt."

25.000 Jugendliche des Neokatechumenalen Weges auf dem Weltjugendtag in Panama

Der Neokatechumenale Weg wird auf dem WJT in Panama mit ca. 25.000 Jugendlichen aus aller Welt vertreten sein. Wie üblich findet im Anschluss an das Fest mit dem Papst, am darauffolgenden Montag (28.1.) ein eigenes „Berufungstreffen“ der neokatechumenalen Jugendlichen statt.
 
Auf ihren Reise nach Panama pilgern die jungen Menschen durch verschiedene Länder Zentralamerikas und die Städte Panamas und führen Volksmissionen auf den Straßen durch, bei denen sie das Evangelium verkünden und ihre persönliche Erfahrung der Begegnung mit Jesus Christus geben.

 
Die meisten der jungen Teilnehmer des Weges kommen aus Amerika und allein ca. 8.000 aus Zentralamerika. In Ländern mit einer hoher Gewalt- und Kriminalitätsrate hilft das Leben in den kleinen Gemeinschaften des Neokatechumenalen Weges vielen Menschen dabei, ein authentisches christliches Leben zu führen. Diese Erfahrungen der Vergebung und Erlösung und der Wunsch diese zu teilen führt die jungen Menschen in diesen Tagen nach Panama.

Etwa 1.500 Jugendliche kommen aus Europa; 300 aus Italien, 760 aus Spanien, 120 aus Portugal, 40 aus Frankreich und 250 aus Polen. Aus Deutschland nehmen ca. 80 junge Leute aus neokatechumenalen Gemeinschaften am Weltjugendtag teil.

Wie üblich wird es auch nach diesem Weltjugendtag ein so genanntes Berufungstreffen mit dem internationalen Verantwortlichenteam, bestehend aus Kiko Argüello, Ascensión Romero und P. Mario Pezzi, geben. Neben den ca. 25.000 Jugendlichen werden an diesem Treffen einige hundert Katechisten des Weges sowie Priestern und Familien in Mission teilnehmen. Auch fünf Kardinäle und 19 Bischöfe haben ihre Teilnahme zugesagt.


Das Treffen wird am Montag, dem 28. Januar, im Rommel Fernández-Stadion stattfinden, in dem auch Papst Franziskus am Tag vor seiner Rückkehr nach Rom mit den Freiwilligen des WJT zusammenkommen wird. Das Berufungstreffen will den Jugendlichen dabei helfen, den Ruf Gottes im eigenen Leben zu hören, sei es zum Presbyterat, dem geweihten Leben, zur Ehe oder zur Familie, die bereit ist, in die Mission zu gehen.
 
In Panama gibt es 130 Gemeinschaften des Neokatechumenalen Weges in 8 Diözesen.

Porto San Giorgio ernennet Kiko Argüello zum Ehrenbürger

Am 19. Januar 2019 wurde Kiko Argüello, Initiator und internationaler Verantwortlicher des Neokatechumenalen Weges, zum Ehrenbürger der italienischen Gemeinde Porto San Giorgio in den Marken ernannt.

Der Bürgermeister der Stadt und andere Mitglieder des Stadtrats überreichten Argüello die Urkunde (Foto) im Internationalen Neokatechumenalen Zentrum in Porto San Giorgio, wo ein Treffen mit mehr als 1.200 Katechisten, Priestern und Familien aus aller Welt stattfand.

Bürgermeister Giuseppe Catalini unterstrich den Beitrag des Initiators und internationalen Verantwortlichen des Weges für die Stadt. Argüello habe „Porto San Giorgio geadelt“, so der Bürgermeister. Außerdem wies er darauf hin, dass der Stadtrat am Freitagabend einstimmig für diese Anerkennung gestimmt habe. Catalini erinnerte auch an den Besuch von Papst Johannes Paul II. am 30. Dezember 1988 im Neokatechumenalen Zentrum der Stadt, bei dem er im Rahmen einer gemeinsamen Feier 72 Familien des Neokatechumenalen Weges als Missionare in alle Welt aussandte.

Argüello honorierte die Ehrung mit den ihm eigenen Worten: „Ich bin ein Sünder. Ich muss tun, was der Herr mir sagt. Akzeptiere Ehrungen, akzeptiere Verfolgungen, Leiden und schöne Momente wie diese. All dies tut der Herr, der unser Leben führt."

Kiko Argüello dankt Papst Franziskus für die Glückwünsche zu seinen 80. Geburtstag

Der Initiator und Verantwortliche des Neokatechumenalen Weges, Kiko Argüello, bedankt sich bei Papst Franziskus für die Worte, die ihm dieser gestern am Ende der Frühmesse im Haus Santa Marta im Vatikan anlässlich seines 80. Geburtstags am heutigen 9. Januar gewidmet hat. Wie Vatikan News gestern berichtete, richtete der Papst am Ende der Messe einen Gruß an Kiko Argüello und dankte ihm für "den apostolischen Eifer, mit dem er in der Kirche arbeitet". Das Internationale Verantwortlichenteam für den Neokatechumenalen Weg, bestehend aus Kiko Argüello, Ascensión Romero und P. Mario Pezzi (Foto) möchte diese Gelegenheit nutzen, um Papst Franziskus seine Zuneigung und Verbundenheit sowie das Gebet für sein Petrusamt zusichern. Der Neokatechumenale Weg ist eine pastorale Initiative innerhalb der Pfarrei, die 1990 von Papst Johannes Paul II. offiziell anerkannt und 2008 durch Papst Benedikt XVI. als „Weg der christlichen Initiation“ durch Statuten kirchenrechtlich bestätigt wurde. Derzeit ist der Neokatechumenale Weg weltweit in 134 Ländern mit ca. 21.300 Gemeinschaften in ca. 6.270 Pfarreien vertreten. Darüber hinaus gibt es 122 diözesane Priesterseminare und 1.668 missionarische Familien („Familien in Mission“). In Deutschland gibt es über 91 Gemeinschaften, z. B. in München, Köln und Berlin.

Papst ernennt María Ascensión Romero zur Beraterin des Dikasteriums für Laien, Familie und Leben

Wie die Presseabteilung des Vatikans am Samstag, den 6. Oktober berichtete, hat Papst Franziskus María Ascensión Romero zur Beraterin des Dikasteriums für Laien, Familie und Leben ernannt. María Ascensión Romero ist zusammen mit Kiko Argüello und P. Mario Pezzi Mitglied des internationalen Verantwortlichen-Teams des Neokatechumenalen Weges. Sie folgte im Januar 2018 der verstorbenen Co-Initiatorin des Weges, Carmen Hernández, nach. Der Initiator und Leiter des Teams, Kiko Argüello, P. Mario Pezzi und María Ascensión Romero danken dem Heiligen Vater für die Ehre und den Ausdruck der Verbundenheit mit dem Neokatechumenalen Weg. Link zur offiziellen Pressemitteilung des Vatikans vom 6.10.2018

Festgottesdienst mit Erzbischof Koch – Neue Leitung im Seminar „Redemptoris Mater“

  In der bis auf den letzten Platz gefüllten „Ersatzkathedrale“ St. Joseph in Berlin-Wedding zelebrierte Erzbischof Dr. Heiner Koch am Sonntagnachmittag, dem 30. September die Dankmesse für ein Vierteljahrhundert segensreichen Wirken des Internationalen Berliner Diözesanseminars „Redemptoris Mater“ mit missionarischer Ausrichtung. Es gehört zu den ersten der mittlerweile weltweit 123 Seminaren dieser Form, die aus dem Neokatechumenalen Weg hervorgegangen sind. 36 Priester und drei Diakone dieses Seminars wurden bislang für die Erzdiözese Berlin geweiht, drei weitere Seminaristen befinden sich im Pastoralkurs. Neben dem Erzbischof und der Seminarleitung nahmen Weihbischof Dr. Matthias Heinrich, Msgr. Dr. Hansjörg Günther, Vertreter aus dem Domkapitel, Nuntiatursekretär Msgr. Andrea Francia, Regens Matthias Goy, Regens Ansgar Paul Pohlmann aus Erfurt, der Rektor des Collegium Albertinum der Erzdiözese Köln, P.Romano Christen, sowie die Regenten der Seminare „Redemptoris Mater“ von Köln, Salvador Pane, und Warschau, Dr. Alojzij Oberstar am Festgottesdienst teil. 25 Jahre Priesterseminar „Redemptoris Mater“ Berlin Zu Beginn er Feier ließ die Verantwortliche des Teams für den Neokatechumenalen Weg in Deutschland, Bruna Spandri, die Geschichte seit der ersten Katechese in Berlin, die 1975 gerade in St. Joseph stattfand, Revue passieren. Es sei bereits 1991 gewesen, als Kardinal Georg Sterzinsky um ein Seminar „Redemptoris Mater“ gebeten habe, kurz nachdem diese auf Wunsch von Papst Johannes Paul II. entstanden seien. „In diesen Seminaren mit den Wesensmerkmalen diözesan, international und missionarisch gehört die Teilnahme an einer Neokatechumenalen Gemeinschaft aus Ehepaaren, Jugendlichen und Ledigen jeden Alters zur Ausbildung der Seminaristen dazu. Dort erfahren sie Gemeinschaft und die Unterstützung durch Katechisten, die ihnen helfen, als Christ die Taufgnade im Leben zu entfalten.“, so Spandri. Die 21 anwesenden Seminaristen und zahlreiche ehrenamtliche Helfer des Seminars zeugten von der aktuellen Vitalität des Priesterseminars in Biesdorf; die Priester, die aus dem „Redemptoris Mater“ hervorgegangen sind und konzelebrierten – Deutsche, Italiener, Spanier, Nord- und Südamerikaner und Asiaten – spiegelten bei diesem Pontifikalamt im Herzen der multikulturellen Stadt Berlin die Weite der Weltkirche wieder. Auch aus den Pfarrgemeinden und den vierzehn Neokatechumenalen Gemeinschaften Berlins waren überdurchschnittlich viele junge Leute, Familien und Kinder gekommen, um Ihrer Dankbarkeit und Verbundenheit Ausdruck zu verleihen. In seiner Homilie griff Koch angesichts der aktuellen Missbrauchsdebatte die Frage nach der Lebenskultur des Bistums und dem brüderlichen Miteinander auf: „Ein Leben lang lernen, sich in Frage stellen lassen, wer dazu nicht bereit ist, übersieht, wie lernbedürftig der Mensch gerade in den tiefsten Schichten seiner Persönlichkeit ist … Es ist gut, wenn eure Gemeinschaft, die Kirche und auch das Seminar ein Ort des Lernens sind … Gerade das ist auch ein Grundzug des Neokatechumenalen Weges: die Begleitung in allen Lebensphasen … Für Ihr segensreiches Wirken: Danke, danke, danke dem Allmächtigen Gott!“ Das neue Leitungsteam des Seminars Im Rahmen der Liturgie erfolgte nach 25 Jahren ein Generationenwechsel im Leitungsteam des Priesterseminars: Zwei der Priester, die aus dem Seminar in Biesdorf hervorgegangen sind, treten nun in die Fußstapfen von Regens Silvano Latini (72) aus Pescara, Italien, und Spiritual Luigi Scappini (79) aus Rimini, ebenfalls Italien. Erzbischof Koch dankte beiden für den treuen, vorbildlichen Dienst und das befruchtende Miteinander der beiden Ausbildungswege der Priesterausbildung im Erzbistum. Mit Marc-Anton Hell wurde ein Berliner mit bayerischen Wurzeln zum neuen Regens ernannt. Der Vierzigjährige war als Kind mit seiner Familie – einer der neokatechumenalen „Familien in Mission“ – von München nach Berlin gekommen und hier aufgewachsen. Nach dem Abitur trat er in das Seminar in Biesdorf ein und wurde 2008 zum Priester geweiht; er wirkte als Kaplan in Brandenburg/Havel, in St. Matthias/Schöneberg und zuletzt als Pfarradministrator in Hoppegarten und Petershagen: „Sie übernehmen dieses Amt in schwierigen Zeiten hier im Missionsland Berlin …Keiner weiß, was es in den nächsten Jahrzehnten heißt, Priester zu sein, den Glauben zu verkünden. Bleiben Sie wach um der Menschen willen, die Ihnen anvertraut sind, und somit auch um der Kirche willen!“, so Koch. Der neuernannte Spiritual Alfredo Nava Mediavilla (46) stammt ursprünglich aus der Diözese Vitoria (Spanien) und trat 1991 ins Berliner Priesterseminar „Redemptoris Mater“ ein. Nach seiner Weihe 2001 und den ersten Kaplansjahren in St. Mauritius Berlin-Lichtenberg verbrachte er seinen Dienst von 2003 bis 2010 in Pfarreien in Bonn und Bedburg im Erzbistum Köln, bevor er 2012 Pfarradministrator in Königs Wusterhausen und Eichwalde wurde. Ernennung neuer Dozenten für das Seminar Neben dem Regens und Spiritual ernannte Koch auch neue ständige Dozenten für das affiliierte Institut der philosophischen Fakultät der Gregoriana per Dekret: Prof. Dr. Aquilino Cayuela, Prof. Dr. Thomas Brose und Dr. Robert Chalecki für die philosophischen Vorlesungen in Moral, Naturphilosophie bzw. Anthropologie. Im Anschluss an die Liturgie kam es in lockerer Atmosphäre zu herzlichen Begegnungen Innenhof von St. Joseph, wo die Erzdiözese zu leckeren Häppchen und Getränken einlud.