Audienz des Internationalen Verantwortlichen-Teams bei Papst Franziskus

Am 19. April 2018 traf sich das Internationale Verantwortlichen-Team des Neokatechumenalen Weges mit Papst Franziskus: (v.l.) María Ascensión Romero, Kiko Argüello (mit einem Bild von Carmen Hernández) und Pater Mario Pezzi. Dabei ging es vor allem um die Vorbereitungen zum 50-jährigen Jubiläum am 5. Mai in Tor Vergata.

Was ist der Neokatechumenale Weg?

Der Neokatechumenale Weg ist ein nachkonziliarer pastoraler Aufbruch innerhalb der katholischen Kirche, der mit der Approbation der Statuten im Jahr 2008 durch Papst Benedikt XVI. von der Katholischen Kirche offiziell anerkannt wurde. Nach dem Vorbild des urchristlichen Tauf-Katechumenats bietet der Neokatechumenale Weg eine stufenweise Hinführung zur existenziellen Dimension des Glaubens für bereits getaufte Christen genauso wie der Kirche Fernstehende oder Ungetauften an. Die Neokatechumenalen Gemeinschaften sind heute mit ca. 1,5 Mio. Mitgliedern in allen Ländern der Welt vertreten und unterhalten mehr als 100 Priesterseminare. Darüber hinaus gibt es zahlreiche missionarische Initiativen. Neocatechumenale Iter - Statuta Die Statuten des Neokatechumenalen Weges Gebundene Ausgabe – 1. Januar 2009 Bestellen Sie die Statuten hier.

25.000 Jugendliche des Neokatechumenalen Weges auf dem Weltjugendtag in Panama

Der Neokatechumenale Weg wird auf dem WJT in Panama mit ca. 25.000 Jugendlichen aus aller Welt vertreten sein. Wie üblich findet im Anschluss an das Fest mit dem Papst, am darauffolgenden Montag (28.1.) ein eigenes „Berufungstreffen“ der neokatechumenalen Jugendlichen statt.
 
Auf ihren Reise nach Panama pilgern die jungen Menschen durch verschiedene Länder Zentralamerikas und die Städte Panamas und führen Volksmissionen auf den Straßen durch, bei denen sie das Evangelium verkünden und ihre persönliche Erfahrung der Begegnung mit Jesus Christus geben.

 
Die meisten der jungen Teilnehmer des Weges kommen aus Amerika und allein ca. 8.000 aus Zentralamerika. In Ländern mit einer hoher Gewalt- und Kriminalitätsrate hilft das Leben in den kleinen Gemeinschaften des Neokatechumenalen Weges vielen Menschen dabei, ein authentisches christliches Leben zu führen. Diese Erfahrungen der Vergebung und Erlösung und der Wunsch diese zu teilen führt die jungen Menschen in diesen Tagen nach Panama.

Etwa 1.500 Jugendliche kommen aus Europa; 300 aus Italien, 760 aus Spanien, 120 aus Portugal, 40 aus Frankreich und 250 aus Polen. Aus Deutschland nehmen ca. 80 junge Leute aus neokatechumenalen Gemeinschaften am Weltjugendtag teil.

Wie üblich wird es auch nach diesem Weltjugendtag ein so genanntes Berufungstreffen mit dem internationalen Verantwortlichenteam, bestehend aus Kiko Argüello, Ascensión Romero und P. Mario Pezzi, geben. Neben den ca. 25.000 Jugendlichen werden an diesem Treffen einige hundert Katechisten des Weges sowie Priestern und Familien in Mission teilnehmen. Auch fünf Kardinäle und 19 Bischöfe haben ihre Teilnahme zugesagt.


Das Treffen wird am Montag, dem 28. Januar, im Rommel Fernández-Stadion stattfinden, in dem auch Papst Franziskus am Tag vor seiner Rückkehr nach Rom mit den Freiwilligen des WJT zusammenkommen wird. Das Berufungstreffen will den Jugendlichen dabei helfen, den Ruf Gottes im eigenen Leben zu hören, sei es zum Presbyterat, dem geweihten Leben, zur Ehe oder zur Familie, die bereit ist, in die Mission zu gehen.
 
In Panama gibt es 130 Gemeinschaften des Neokatechumenalen Weges in 8 Diözesen.

Porto San Giorgio ernennet Kiko Argüello zum Ehrenbürger

Am 19. Januar 2019 wurde Kiko Argüello, Initiator und internationaler Verantwortlicher des Neokatechumenalen Weges, zum Ehrenbürger der italienischen Gemeinde Porto San Giorgio in den Marken ernannt.

Der Bürgermeister der Stadt und andere Mitglieder des Stadtrats überreichten Argüello die Urkunde (Foto) im Internationalen Neokatechumenalen Zentrum in Porto San Giorgio, wo ein Treffen mit mehr als 1.200 Katechisten, Priestern und Familien aus aller Welt stattfand.

Bürgermeister Giuseppe Catalini unterstrich den Beitrag des Initiators und internationalen Verantwortlichen des Weges für die Stadt. Argüello habe „Porto San Giorgio geadelt“, so der Bürgermeister. Außerdem wies er darauf hin, dass der Stadtrat am Freitagabend einstimmig für diese Anerkennung gestimmt habe. Catalini erinnerte auch an den Besuch von Papst Johannes Paul II. am 30. Dezember 1988 im Neokatechumenalen Zentrum der Stadt, bei dem er im Rahmen einer gemeinsamen Feier 72 Familien des Neokatechumenalen Weges als Missionare in alle Welt aussandte.

Argüello honorierte die Ehrung mit den ihm eigenen Worten: „Ich bin ein Sünder. Ich muss tun, was der Herr mir sagt. Akzeptiere Ehrungen, akzeptiere Verfolgungen, Leiden und schöne Momente wie diese. All dies tut der Herr, der unser Leben führt."

Kiko Argüello dankt Papst Franziskus für die Glückwünsche zu seinen 80. Geburtstag

Der Initiator und Verantwortliche des Neokatechumenalen Weges, Kiko Argüello, bedankt sich bei Papst Franziskus für die Worte, die ihm dieser gestern am Ende der Frühmesse im Haus Santa Marta im Vatikan anlässlich seines 80. Geburtstags am heutigen 9. Januar gewidmet hat. Wie Vatikan News gestern berichtete, richtete der Papst am Ende der Messe einen Gruß an Kiko Argüello und dankte ihm für "den apostolischen Eifer, mit dem er in der Kirche arbeitet". Das Internationale Verantwortlichenteam für den Neokatechumenalen Weg, bestehend aus Kiko Argüello, Ascensión Romero und P. Mario Pezzi (Foto) möchte diese Gelegenheit nutzen, um Papst Franziskus seine Zuneigung und Verbundenheit sowie das Gebet für sein Petrusamt zusichern. Der Neokatechumenale Weg ist eine pastorale Initiative innerhalb der Pfarrei, die 1990 von Papst Johannes Paul II. offiziell anerkannt und 2008 durch Papst Benedikt XVI. als „Weg der christlichen Initiation“ durch Statuten kirchenrechtlich bestätigt wurde. Derzeit ist der Neokatechumenale Weg weltweit in 134 Ländern mit ca. 21.300 Gemeinschaften in ca. 6.270 Pfarreien vertreten. Darüber hinaus gibt es 122 diözesane Priesterseminare und 1.668 missionarische Familien („Familien in Mission“). In Deutschland gibt es über 91 Gemeinschaften, z. B. in München, Köln und Berlin.

Papst ernennt María Ascensión Romero zur Beraterin des Dikasteriums für Laien, Familie und Leben

Wie die Presseabteilung des Vatikans am Samstag, den 6. Oktober berichtete, hat Papst Franziskus María Ascensión Romero zur Beraterin des Dikasteriums für Laien, Familie und Leben ernannt. María Ascensión Romero ist zusammen mit Kiko Argüello und P. Mario Pezzi Mitglied des internationalen Verantwortlichen-Teams des Neokatechumenalen Weges. Sie folgte im Januar 2018 der verstorbenen Co-Initiatorin des Weges, Carmen Hernández, nach. Der Initiator und Leiter des Teams, Kiko Argüello, P. Mario Pezzi und María Ascensión Romero danken dem Heiligen Vater für die Ehre und den Ausdruck der Verbundenheit mit dem Neokatechumenalen Weg. Link zur offiziellen Pressemitteilung des Vatikans vom 6.10.2018

Festgottesdienst mit Erzbischof Koch – Neue Leitung im Seminar „Redemptoris Mater“

  In der bis auf den letzten Platz gefüllten „Ersatzkathedrale“ St. Joseph in Berlin-Wedding zelebrierte Erzbischof Dr. Heiner Koch am Sonntagnachmittag, dem 30. September die Dankmesse für ein Vierteljahrhundert segensreichen Wirken des Internationalen Berliner Diözesanseminars „Redemptoris Mater“ mit missionarischer Ausrichtung. Es gehört zu den ersten der mittlerweile weltweit 123 Seminaren dieser Form, die aus dem Neokatechumenalen Weg hervorgegangen sind. 36 Priester und drei Diakone dieses Seminars wurden bislang für die Erzdiözese Berlin geweiht, drei weitere Seminaristen befinden sich im Pastoralkurs. Neben dem Erzbischof und der Seminarleitung nahmen Weihbischof Dr. Matthias Heinrich, Msgr. Dr. Hansjörg Günther, Vertreter aus dem Domkapitel, Nuntiatursekretär Msgr. Andrea Francia, Regens Matthias Goy, Regens Ansgar Paul Pohlmann aus Erfurt, der Rektor des Collegium Albertinum der Erzdiözese Köln, P.Romano Christen, sowie die Regenten der Seminare „Redemptoris Mater“ von Köln, Salvador Pane, und Warschau, Dr. Alojzij Oberstar am Festgottesdienst teil. 25 Jahre Priesterseminar „Redemptoris Mater“ Berlin Zu Beginn er Feier ließ die Verantwortliche des Teams für den Neokatechumenalen Weg in Deutschland, Bruna Spandri, die Geschichte seit der ersten Katechese in Berlin, die 1975 gerade in St. Joseph stattfand, Revue passieren. Es sei bereits 1991 gewesen, als Kardinal Georg Sterzinsky um ein Seminar „Redemptoris Mater“ gebeten habe, kurz nachdem diese auf Wunsch von Papst Johannes Paul II. entstanden seien. „In diesen Seminaren mit den Wesensmerkmalen diözesan, international und missionarisch gehört die Teilnahme an einer Neokatechumenalen Gemeinschaft aus Ehepaaren, Jugendlichen und Ledigen jeden Alters zur Ausbildung der Seminaristen dazu. Dort erfahren sie Gemeinschaft und die Unterstützung durch Katechisten, die ihnen helfen, als Christ die Taufgnade im Leben zu entfalten.“, so Spandri. Die 21 anwesenden Seminaristen und zahlreiche ehrenamtliche Helfer des Seminars zeugten von der aktuellen Vitalität des Priesterseminars in Biesdorf; die Priester, die aus dem „Redemptoris Mater“ hervorgegangen sind und konzelebrierten – Deutsche, Italiener, Spanier, Nord- und Südamerikaner und Asiaten – spiegelten bei diesem Pontifikalamt im Herzen der multikulturellen Stadt Berlin die Weite der Weltkirche wieder. Auch aus den Pfarrgemeinden und den vierzehn Neokatechumenalen Gemeinschaften Berlins waren überdurchschnittlich viele junge Leute, Familien und Kinder gekommen, um Ihrer Dankbarkeit und Verbundenheit Ausdruck zu verleihen. In seiner Homilie griff Koch angesichts der aktuellen Missbrauchsdebatte die Frage nach der Lebenskultur des Bistums und dem brüderlichen Miteinander auf: „Ein Leben lang lernen, sich in Frage stellen lassen, wer dazu nicht bereit ist, übersieht, wie lernbedürftig der Mensch gerade in den tiefsten Schichten seiner Persönlichkeit ist … Es ist gut, wenn eure Gemeinschaft, die Kirche und auch das Seminar ein Ort des Lernens sind … Gerade das ist auch ein Grundzug des Neokatechumenalen Weges: die Begleitung in allen Lebensphasen … Für Ihr segensreiches Wirken: Danke, danke, danke dem Allmächtigen Gott!“ Das neue Leitungsteam des Seminars Im Rahmen der Liturgie erfolgte nach 25 Jahren ein Generationenwechsel im Leitungsteam des Priesterseminars: Zwei der Priester, die aus dem Seminar in Biesdorf hervorgegangen sind, treten nun in die Fußstapfen von Regens Silvano Latini (72) aus Pescara, Italien, und Spiritual Luigi Scappini (79) aus Rimini, ebenfalls Italien. Erzbischof Koch dankte beiden für den treuen, vorbildlichen Dienst und das befruchtende Miteinander der beiden Ausbildungswege der Priesterausbildung im Erzbistum. Mit Marc-Anton Hell wurde ein Berliner mit bayerischen Wurzeln zum neuen Regens ernannt. Der Vierzigjährige war als Kind mit seiner Familie – einer der neokatechumenalen „Familien in Mission“ – von München nach Berlin gekommen und hier aufgewachsen. Nach dem Abitur trat er in das Seminar in Biesdorf ein und wurde 2008 zum Priester geweiht; er wirkte als Kaplan in Brandenburg/Havel, in St. Matthias/Schöneberg und zuletzt als Pfarradministrator in Hoppegarten und Petershagen: „Sie übernehmen dieses Amt in schwierigen Zeiten hier im Missionsland Berlin …Keiner weiß, was es in den nächsten Jahrzehnten heißt, Priester zu sein, den Glauben zu verkünden. Bleiben Sie wach um der Menschen willen, die Ihnen anvertraut sind, und somit auch um der Kirche willen!“, so Koch. Der neuernannte Spiritual Alfredo Nava Mediavilla (46) stammt ursprünglich aus der Diözese Vitoria (Spanien) und trat 1991 ins Berliner Priesterseminar „Redemptoris Mater“ ein. Nach seiner Weihe 2001 und den ersten Kaplansjahren in St. Mauritius Berlin-Lichtenberg verbrachte er seinen Dienst von 2003 bis 2010 in Pfarreien in Bonn und Bedburg im Erzbistum Köln, bevor er 2012 Pfarradministrator in Königs Wusterhausen und Eichwalde wurde. Ernennung neuer Dozenten für das Seminar Neben dem Regens und Spiritual ernannte Koch auch neue ständige Dozenten für das affiliierte Institut der philosophischen Fakultät der Gregoriana per Dekret: Prof. Dr. Aquilino Cayuela, Prof. Dr. Thomas Brose und Dr. Robert Chalecki für die philosophischen Vorlesungen in Moral, Naturphilosophie bzw. Anthropologie. Im Anschluss an die Liturgie kam es in lockerer Atmosphäre zu herzlichen Begegnungen Innenhof von St. Joseph, wo die Erzdiözese zu leckeren Häppchen und Getränken einlud.  

Papst Franziskus überrascht 800 Seminaristen mit einem Telefonanruf: „Blickt immer auf den Herrn!“

Während einer Versammlung des Neokatechumenalen Weges in der italienischen Küstenstadt Porto San Giorgio, rief Papst Franziskus überraschend den Initiator und Verantwortlichen des Leitungsteams des Neokatechumenalen Weges, Kiko Argüello, am Mobiltelefon an. In einer kurzen Grußbotschaft lud er die Anwesenden ein „immer auf den Herrn zu blicken“. Am Abend des vergangenen Samstags waren das internationale Verantwortlichen-Team, bestehend aus Kiko Argüello, María Ascensión Romero und P. Mario Pezzi, zu einem Treffen mit mehr als 1.200 Teilnehmern zusammengekommen, darunter Itineranten-Katechisten der Länder, in welchen ein Priesterseminar „Redemptoris Mater“ besteht sowie 11 Bischöfe, zahlreiche Priester und 200 neue Seminaristen sowie weitere Seminaristen aus unterschiedlichen Jahrgängen und Seminaren. Als der Pontifex anrief, versicherte ihm ihn Kiko zunächst die Zuneigung und Unterstützung des Neokatechumenalen Weges und schilderte ihm die aktuelle Versammlung. Daraufhin grüßte der Papst  spontan alle Anwesenden und richtete Worte der Ermutigung an sie: „Blickt immer auf den Herrn! Weiter so!“. Als nach diesen Worten des Papstes alle schweigend darauf warteten, dass der Pontifex weitersprechen würde, fügte dieser über am Telefon hinzu: „Haben Sie es verstanden?“, worauf alle eintönig „Ja!“ riefen und ein langer Applaus folgte. Anschließend segnete Papst Franziskus die Anwesenden. Treffen des Internationalen Verantwortlichen-Teams mit den Seminaristen, Priestern und Bischöfen, in deren Diözese Seminare des Neokatechumenalen Weges existieren, finden jährlich statt und werden mit einer gemeinsamen Eucharistiefeier beendet. Kiko Argüello lud die Seminaristen dazu ein „richtig zu sprechen, d. h. das Kerygma zu verkünden, weil es das ist, was die Personen wirklich heilt“. Dazu sei es notwendig, jeden Tag  das Wort Gottes zu lesen und zu erforschen. Der Neokatechumenale Weg zählt seit diesem Jahr 122 Seminare „Redemptoris Mater“ in den Diözesen der ganzen Welt, darunter zwei neu errichtete Seminare in Kolumbien und in der Dominikanischen Republik. Der Neokatechumenale Weg: Der Neokatechumenale Weg ist ein Weg innerhalb der Pfarrei zur Wiederentdeckung der Taufe, der in den 60er-Jahren in den Baracken von Madrid entstand. Nach dem Vorbild des urchristlichen Tauf-Katechumenats bietet der Neokatechumenale Weg eine stufenweise Hinführung zur existenziellen Dimension des Glaubens für bereits getaufte Christen genauso wie der Kirche Fernstehende oder Ungetaufte an. Der Neokatechumenale Weg wurde 1990 von Papst Johannes Paul II. offiziell aner-kannt und 2008 durch Papst Benedikt XVI. als „Weg der christlichen Initiation“ durch Statuten kirchenrechtlich bestätigt. Die Neokatechumenalen Gemeinschaften sind heute mit ca. 1,5 Mio. Mitgliedern in allen Ländern der Welt vertreten und unterhalten 122 Priesterseminare. Darüber hinaus gibt es zahlreiche missionarische Initiativen. In Deutschland gibt es über 91 Gemeinschaften in 33 Pfarreien in 16 deutschen Diözesen. Bericht von Vatican News: https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2018-09/papst-franziskus-neokatechumenaler-weg-800-seminaristen-anruf.html

Papst sendet Münchner Familie als Missionare nach Südafrika

Im Rahmen einer Feier anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Neokatechumenalen Weges am 5. Mai 2018 in Rom hat Papst Franziskus insgesamt 200 Familien als Missionare (“Missio a gentes”) in verschiedene Städte der Welt entsandt. Auf Wunsch des Erzbischofs von Kapstadt, Stephen Brislin, werden insgesamt vier Familien in die Erzdiözese Kapstadt kommen. Neben Familien aus Brasilien, Indien und den USA ist auch die Münchner Familie Höchhäusler dabei. Wolfgang und Ursula Hochhäusler haben zehn Kindern und sind seit vielen Jahren Mitglieder in der Neokatechumenalen Gemeinschaft in der Pfarrei Christus Erlöser, München-Neuperlach. “Der Herr geht uns in dieser Mission voraus - es ist überwältigend.”, so Wolfgang Hochhäusler. “Wir haben uns für diese Mission zur Verfügung gestellt, weil wir die vielen Wunder gesehen haben, die Christus in unseren Leben getan hat. Er hat all unsere Ängste, unsere Heimat und unseren Komfort zu verlassen, überwunden und wird uns den Weg zeigen, den Menschen seine Liebe und Barmherzigkeit kennenlernen zu lassen.” Das erste Treffen mit Erzbischof Brislin von Kapstadt fiel durch Zufall mit einem Südafrikabesuch von Münchens Erzbischof Reinhard Kardinal Marx zusammen (Foto). Im Rahmen eines Gesprächs segnete Kardinal Marx das Ehepaar Hochhäusler und unterstrich die Bedeutung ihrer missionarischen Präsenz in Südafrika. Erzbischof Brislin: “Es gibt so viele Menschen in unserer Diözese, die Durst nach Gott haben und Antworten suchen. Ich bin den Familen dankbar, die sich großzügig zur Verfügung stellen, um ihr Zeugnis dorthin zu bringen, wo es am dringendsten benötigt wird.” Die Aussendung von Familien des Neokatechumenalen Weges als Missionare in alle Welt – die “Missio ad gentes” – wurde im Jahr 2006 von Papst Benedikt XVI. eingeführt. Eine Gemeinschaft “Missio ad gentes” besteht aus einem Priester und vier oder fünf Familien mit ihren Kindern, die, auf Anfrage des Ortsbischofs, in entchristlichte Gegenden gesandt werden, um dort, als christliche Gemeinschaft, die Kirche anwesend zu machen. Die Aussendung der Familien erfolgt regelmäßig durch den Papst. Johannes Paul II. unterstrich mit Blick auf die “Missio ad gentes” die Notwendigkeit, angesichts der zunehmenden Säkularisierung der modernen Welt, zum 'Modell der ersten Apostel' zurückzukehren. In Deutschland gibt es Gemeinschaften “Missio ad gentes” in Köln und Düsseldorf (Erzbistum Köln), Berlin (Erzbistum Berlin), Augsburg (Bistum Augsburg) und Chemnitz (Bistum Dresden-Meißen), wo 80 Prozent der Bevölkerung bekenntnislos sind (siehe auch: http://www.bistum-dresden-meissen.de/aktuelles/archiv-2016/treffen-neokatechumenat.html). (ursprünglicher Bericht in der Southern Cross vom 14.6.2018: https://www.scross.co.za/2018/06/pope-sends-missionary-families-to-south-africa/) Update: Reportage der Süddeutschen Zeitung vom 6.9.2018 über die Familie Hochhäusler: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/glaube-und-familie-die-mission-der-hochhaeuslers-1.4119463?reduced=true Bericht auf MK-Online vom 7.9.2018: https://mk-online.de/meldung/start-in-ein-neues-leben.html

Tag der offenen Tür im Priesterseminar “Redemptoris Mater” Köln

Wie wird man heutzutage Priester? - Antworten und Einblicke in die Priesterausbildung bietet der Tag der offenen Tür im Priesterseminar "Redemptoris Mater" Köln am Sonntag, den 1. Juli 2018. „Mit dem Tag der offenen Tür bieten wir die Möglichkeit , ein Priesterseminar von innen zu erleben“, so der Leiter des Seminars, Regens Salvador Pane. Die Seminaristen - so heißen junge Männer in der Priesterausbildung - stehen ganztägig für Fragen und Führungen durch das Haus mit seiner wechselvollen Geschichte zur Verfügung. Außerdem werden einige der 23 Priester, die im Hause ausgebildet und in der Diözese Köln im pastoralen Einsatz sind von ihren Erfahrungen berichten. Mit der Vesper und Spendung des Primizsegens von Neupriester Andrzej Michal Bednarz um 17:30 Uhr endet der Tag der Begegnung. Weiterführende Informationen gibt es unter: www.erzbistum-koeln.de/institutionen/RM/ Ort: Priesterseminar Redemptoris Mater Köln in Bonn-Endenich, Kapellenstraße 44

Tag der offenen Tür im Priesterseminar Berlin

Am Sonntag, dem 17. Juni 2018, lädt das internationale Priesterseminar "Redemptoris Mater" des Erzbistums Berlin zwischen 10.00 und 18.00 Uhr alle Interessierten zum Tag der offenen Tür ein. Lernen Sie das Seminar und die Priesterausbildung im Erzbistum kennen! Lassen Sie sich durch das Haus mit seiner geistlichen Innenarchitektur führen und kommen Sie mit Seminaristen aus der ganzen Welt ins Gespräch. Erfahren Sie mehr über die verschiedenen Berufungswege der Kandidaten. Für Essen, Getränke und Kinderspiele ist gesorgt. Die Hausleitung und Seminaristen freuen sich auf Ihren Besuch. Herzliche Einladung!
Ort: Fortunaallee 29, 12683 Berlin Biesdorf-Süd

Presseberichte im Juni 2018

Ein großes Medienecho konnten die Veranstaltungen des Neokatechumenalen Weges im Juni 2018 verzeichnen. Das 40-jährige Jubiläum des Weges im Erzbistum Berlin war Thema in der Tagespost. Unter der Überschrift „Mediterrane Glaubensfreude in Berlin“ schilderte Josef Bordat das „große Fest des Glaubens“ mit Erzbischof Koch und rund 700 Teilnehmern in der St. Hedwigs-Kathedrale am 9.6.. Zusätzlich wurde eine Fotostrecke veröffentlicht. Ebenfalls in der Tagespost erschien von José García ein ausführliches Interview mit Kardinal Rouco Varela über den Neokatechumenalen Weg und die Situation der Kirche ("Europa bedarf einer tiefgreifenden Umkehr"). KNA (Katholische Nachrichtenagentur), Domradio, katholisch.de, Tagespost sowie Vatican News berichteten unter "Papst: Erinnerung an Holocaust darf nie verstummen" und "Gedenken an die Shoah" von der Aufführung der Symphonie "Das Leiden der Unschuldigen" in der Berliner Philharmonie am 10.6. inklusive Hintergrundinformationen über den Neokatechumenalen Weg. kath.net und CNA (Catholic News Agency) brachten ausführliche Berichte vom musikalischen Ereignis in der Philharmonie: "Symphonie im Zeichen des christlich-jüdischen Dialogs". Auch international wurden die Veranstaltungen des Neokatechumenalen Wegs in Deutschland viel beachtet. So berichtete das Katholiek Nieuwsblad aus den Niederlanden über die Symphonie. Ebenso u.a. Rome Reports (auf mehreren Sprachen), Independent Catholic News, die türkisch-jüdische Zeitung Şalom, die spanische Agentur ACI Prensa, die spanische Tageszeitung ABC, das schweizer Portal cath.ch sowie die italienische Tageszeitung Avvenire. Rome Reports vom 12.6.2018 (Englisch): https://youtu.be/l46eAG7dQy0